Verkehrsberuhigte Bereiche in der Altstadt
Zum Beschluss des Stadtrats
Die FLZ berichtete aus der Stadtratsitzung, in der unsere Eingabe behandelt wurde. Den betreffenden Zeitungsartikel finden Sie hier zum Herunterladen.
Zu dem Ergebnis der Abstimmung und der vorangegangen Aussprache sei angemerkt:
Der Seniorenrat bedauert, dass seine Eingabe im vollen Umfange abgelehnt wurde und weder seitens der Stadterwaltung noch von den Stadträten im ersten Zuge oder konzeptuell ins Auge gefasst wurde, in den Straßen, die bereits einen niveaugleichen Straßenbelag aufweisen, probeweise verkehrsberuhigte Bereiche einzuführen. An welche Straßen wir dabei gedacht haben, zeigen der nachfolgende Stadtplan (grüne Markierungen) und ein paar Bilder.
Im Weiteren kann sich der Seniorenrat mit einem vorgeschlagenen geschäftsberuhigten Bereich (20 km/h-Zone) keinesfalls anfreunden. Dabei würden nur die Verkehrszeichen für die jetzige Geschwindigkeitszone von 30 km/h auf 20 km/h ausgetauscht. Sonst würde sich nichts ändern. Der Fahrverkehr würde aufgrund der fehlenden bzw. unzulänglichen Kapazitäten zur Geschwindigkeitsüberwachung sein derzeitges Niveau behalten. Der Fußverkehr hätte dann nach wie vor das “Nachsehen” und erfährt im innerstädtischen Verkehr keine Stärkung.
So ist es schon jetzt. Würde in einer gehsteigfreien Straße ein Fußgänger angefahren werden, hat er eine geringere rechtliche Stellung als in einem verkehrsberuhigten Bereich. Denn würde er z.B. nicht am Straßenrand gehen, was in diesen Straßen absolut atypisch wäre, hätte er sich rechtswidrig verhalten. In einem verkehrsberuhigten Bereich wäre dem nicht so.
Damit tritt dann wieder keine Abkehr von der Verbotspolitik hin zur Willkommen- und Wohlfühlkultur ein, die das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität sehr heben würde.
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Unsere Eingabe
Die FLZ berichtete über unsere Eingabe. Artikel siehe hier (PDF 513 kB) .
Hier (PDF 471 kB) unsere Eingabe an den Stadtrat zur gefl. Kenntnisnahme: